Zu Besuch im Imperial by Alexander Herrmann in Nürnberg

Nach einem erlebnisreichen Tag in Chris‘ Geburtsstadt Fürth stand zum Abschluss ein Besuch im Imperial by Alexander Herrmann in Nürnberg auf dem Programm. Wir waren gemeinsam mit unserer Tochter, ihrem Mann und unserer Enkelin im Frankenland im Urlaub. Wir haben gemeinsam viel unternommen. Aber ein Tag war speziell für uns zwei reserviert.

„Pärchenzeit“ nannte unsere Tochter Jenny das geheimnisvoll. Sie hat für uns eine Schnitzeljagd durch Fürth geplant. Chris wurde mit knapp einem Jahr aus ihrer Geburtsstadt Fürth/Bay. nach Sigmaringen „entführt“ und kannte somit nicht viel von dieser Stadt. Verschiedene Stationen wie zum Beispiel das Rathaus, ihr Geburtshaus, die Kirche, in der ihre Eltern getraut wurden und die Wohngemeinschaft, in der sie mit ihrer ledigen Mutter damals lebte, waren das Ziel.

Von Fürth nach Nürnberg ist es ja nur einen Katzensprung und so hat Jenny einen Tisch für uns im Imperial by Alexander Herrmann reserviert. Was für eine tolle Überraschung! Pünktlich um 18 Uhr standen wir auf der Matte.

Das Lokal befindet sich im 1. Stock und ist schlicht, aber stilvoll eingerichtet. Hier herrscht keine steife Etikette, das Personal ist locker drauf und wir haben uns gleich sehr wohl gefühlt. Ein Hingucker ist die offene Küche.

Wir haben uns für das Steak de Luxe Menü entschieden. Als Opener gab es lauwarmes Buchweizenbrot und Kaviarbutter. Danach zweierlei von der Erbse: Erbsenstampf mit Wasabicrunch und Chamagnervinaigrette – Erbsensalat mit Shiitake, Sesam und gepickelter Zwiebel.

Dann kam als 1. Gang geflämmtes Hachifilet und Tartar, Salzmandel, Kirschvinaigrette, eingelegter Sellerie und Ingwer. Der 2. Gang war ein feiner Tomaten-Cappuccino mit Jakobsmuschel, weißem Tomatenschaum, Salatherz und Nori-Tempura. Der Hauptgang war zweigeteilt: erst der Steak Starter – Wagyu Niedertemperatur gegart mit Pilzen, Chili und Ponzusud. Teil 2 bestand aus einer Steak und Hummer Platte zum Teilen. Darauf befand sich gegrilltes US Ribeye Steak und flambierter kanadischer Hummerschwanz, Kartoffelgratin „deluxe“, sautiertes Gemüse, Caesarsalat, Schmortomate, Kräutervinaigrette, Trüffeljus und Krustentiermayonnaise. Zum Abschluss des Menüs wurde ein Sorbet von fermentierten Champagnertrauben mit Baiser und Zitronenverbeine-Pulver serviert. Als Draufgabe zum Schluss gab es noch ein Petit Four: The Taste Löffel. Die Aufgabe vom Restaurantleiter, wie in der Fernsehshow „The Taste“ die verwendeten Komponenten zu erschmecken, gelang uns allerdings nicht. Nicht mal ansatzweise. Vielleicht lag es auch daran, dass Zutaten verwendet wurden, die wir selten essen.

Alles in allem war der Besuch im Imperial by Alexander Herrmann ein tolles Erlebnis. Die Gerichte waren wahnsinnig lecker und das Ambiente sehr schön. Wir kommen mit Sicherheit mal wieder.

MyTaste – Chris & Andy