Wir lieben Fisch – egal ob gegrillt, gebraten oder gerne auch roh. Die Lachs-Ceviche gehört zu unseren Favoriten. Das „Mutter“-Rezept stammt von Sternekoch Alexander Herrmann. Wir haben es für unseren Geschmack ein bisschen abgeändert: Limetten- statt Zitronensaft, gerne auch mal Salicorn – auch Queller oder Meeresspargel genannt – statt glatter Petersilie.
Zutaten: 500 g Lachsfilet ohne Haut und Gräten, Saft von 3-4 Limetten, grobes Meersalz, 2 Zwiebeln, 2-3 Chilischoten (je nach Geschmack), 8 Stängel glatte Petersilie oder eine Handvoll Salicorn, 3 EL Olivenöl, abgeriebene Schale einer Bio-Limette
Jetzt geht’s los: Die Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Chilis entkernen und ebenfalls fein schneiden. Beides 10 Sekunden in sprudelndem Salzwasser blanchieren, abschrecken und abtropfen lassen.
Lachsfilet längs halbieren, gegen die Faser in 6 mm dicke Scheiben schneiden und nebeneinander auf eine große Platte mit Rand legen. Mit Salz bestreuen und den Limettensaft darüber geben. Der Fisch muss gut bedeckt sein. Hier hilft viel wirklich viel . Nach ein paar Minuten werden die Ränder des Lachs milchig, dann den Fisch einmal wenden. Nach circa 2-3 Minuten Zwiebeln, Chilis, feingeschnittene Petersilie oder Salicorn (in 2 cm lange Stücke geschnitten) und Olivenöl zum Lachs geben und alles vorsichtig vermischen. Mit Salz und Limettenabrieb abschmecken und zeitnah servieren. Der Fisch zieht sonst zu stark nach und wird fester.
Kleiner Tipp: Wir nehmen immer Färöer-Lachs, der ist fester in der Konsistenz und feiner im Geschmack.
Noch ein Tipp: Beim Verwenden von glatter Petersilie gerne auch die Stiele fein schneiden und mitverarbeiten. Das gibt dem Gericht einen schönen Biss und ein tolles Mundgefühl.
MyTaste – Chris & Andy









